Bald startet die 8. Staffel Scrubs. Höchste Zeit, einen Blick zurückzuwerfen. Heute:

Staffel 1

Der Zuschauer begleitet den Protagonisten John Dorian, kurz JD, und dessen Freunde durch sein erstes Jahr als Assistenzarzt. Er erlebt dabei Unsicherheiten, Entstehung neuer Freundschaften, andererseits aber auch Feindschaften, und jede Menge Gags. 

Dank den ausgeprägten Charakteren und der Mischung zwischen Humor und Tiefsinnigkeit wurde Scrubs schnell zum Erfolg. JD’s Tagträume bilden dabei das Tüpfelchen auf dem i. Beispielsweise wenn wir in einer brenzligen Situation sehen, wie er als hilfloses „Bambi“ von einem Truck überholt wird. Oder wenn der Machtkämpfe im Krankenhaus mit „Star Wars“ verglichen werden. Für Lacher sorgt auch das Haustier von JD und seinem besten Freund Turk: Rowdy, ein ausgestopfter Hund.

 Turk baggert die Latina-Schwester Carla an, diese hält ihn jedoch erst für einen arroganten Chirurgen mit „Gott-Komplex“, der sich nicht für eine ernsthafte Beziehung eignet. Auch zwischen JD und der ebenfalls angehenden Ärztin Elliot knistert es heftig – allerdings hält das nicht lange, dafür entwickelt sich eine starke Freundschaft.

Verscherzt hat hat der Anfänger es sich allerdings mit dem Hausmeister – und zwar eines Pennys wegen. Chefarzt Dr. Kelso und Stationsarzt Dr. Cox pflegen derweil eine intensive Feindschaft. Dies scheint besonders auch Doktor Cox sehr zu belieben, da ihm kaum etwas an harmonischen Beziehungen liegt. Von seiner Frau lebt er in einer innigen Hassliebe geschieden, und JD’s Zuneigung zu ihm macht ihn rasend.

Auf jeden Fall ist die Aussage des Titelsongs „I’m no superman“ von Lazlo Bane Programm: Denn perfekt ist ganz bestimmt niemand aus diesem Krankenhaus. Dafür aber umso liebenswerter.